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Ratgeber

Entsafter im Vergleich: So finden Sie das richtige Gerät für frische Säfte

7. April 2026
AdSimple GmbH
Entsafter im Vergleich: So finden Sie das richtige Gerät für frische Säfte

Frisch gepresste Säfte liegen im Trend – und das aus gutem Grund. Ob grüner Sellerie-Saft am Morgen, ein vitaminreicher Karotten-Apfel-Mix oder purer Granatapfelsaft: Wer regelmäßig selbst entsaftet, profitiert von mehr Nährstoffen, besserem Geschmack und dem Verzicht auf Zusatzstoffe. Doch welcher Entsafter passt zu Ihren Bedürfnissen? Die Unterschiede zwischen den Gerätetypen sind größer, als viele denken. 

Zentrifuge oder Slow Juicer? Der wichtigste Unterschied 

Klassische Zentrifugalentsafter zerkleinern Obst und Gemüse mit hoher Drehzahl und schleudern den Saft durch ein Sieb. Das geht schnell, erzeugt jedoch Wärme und Sauerstoffeintrag. Vitamine und Enzyme oxidieren dabei teilweise – der Saft sollte sofort getrunken werden. 

Slow Juicer arbeiten mit einer langsam drehenden Pressschnecke bei nur 40 bis 80 Umdrehungen pro Minute. Das Pressgut wird schonend zerdrückt statt geschnitten. Das Ergebnis: mehr Saftausbeute, weniger Schaum, intensiverer Geschmack und eine deutlich längere Haltbarkeit des Safts von bis zu 72 Stunden. Gerade wer Blattgemüse wie Sellerie, Spinat oder Weizengras verarbeiten möchte, kommt an einem Slow Juicer nicht vorbei – Zentrifugen versagen hier fast vollständig. 

Edelstahlsieb oder Multischraube? Die zwei Welten der Slow Juicer 

Innerhalb der Slow-Juicer-Kategorie gibt es zwei grundlegend verschiedene Technologien. Geräte mit Edelstahlsieb – etwa der Hurom H320N oder H330P – liefern besonders klaren, fruchtfleischarmen Saft in Profiqualität. Das feine Sieb trennt Fasern zuverlässig ab. Einziger Nachteil: Das Sieb muss nach dem Entsaften mit einer kleinen Bürste gereinigt werden. 

Die neuere Multischrauben-Technologie verzichtet auf ein klassisches Sieb. Modelle wie der Hurom H400 setzen auf ein Easy-Clean-System mit nur drei Teilen. Die Reinigung dauert kaum eine Minute. Dafür enthält der Saft etwas mehr Fruchtfleisch – für viele Nutzer sogar ein Vorteil, da der Saft dadurch sättigender wird. Die Multischraube kann zusätzlich Smoothies zubereiten, ohne dass Teile gewechselt werden müssen. 

Vertikal oder horizontal? Eine Frage des Einsatzzwecks 

Die meisten modernen Entsafter sind vertikal aufgebaut und benötigen wenig Stellfläche in der Küche. Sie eignen sich hervorragend für den täglichen Gebrauch mit Obst, Gemüse und Kräutern. Vertikale Geräte verfügen häufig über einen großen Einfüllschacht, der das Vorschneiden reduziert. 

Horizontalentsafter wie die Sana 707 sind dagegen die Spezialisten für Gräser, Blattgemüse und besondere Anwendungen. Sie können zusätzlich Nussmuse herstellen,

Pasta pressen und mit optionalem Aufsatz sogar kaltgepresstes Öl in Rohkostqualität erzeugen. Wer maximale Vielseitigkeit sucht und bereit ist, etwas mehr Zeit für die Befüllung aufzuwenden, findet hier das richtige Gerät. 

Worauf beim Kauf achten? 

Saftqualität: Entscheidend ist, was Sie hauptsächlich entsaften möchten. Für Obst und hartes Gemüse genügt ein vertikaler Slow Juicer. Für Gräser und Blattgemüse lohnt sich ein Horizontalgerät. 

Reinigung: Wer täglich entsaftet, sollte auf die Anzahl der Einzelteile und die Reinigungsfreundlichkeit achten. Multischrauben-Geräte mit drei bis vier Teilen sind hier klar im Vorteil. 

Garantie: Hochwertige Entsafter bieten lange Garantiezeiten von 10 bis 15 Jahren auf den Motor. Das zeigt nicht nur Vertrauen des Herstellers in die eigene Qualität, sondern schützt Ihre Investition langfristig. 

Lautstärke: Slow Juicer sind grundsätzlich deutlich leiser als Zentrifugen. Wer frühmorgens entsaften möchte, ohne die Familie zu wecken, ist mit einem Slow Juicer bestens beraten. 

Materialqualität: Achten Sie auf BPA-freie Kunststoffe und Edelstahlkomponenten. Bei hochwertigen Marken wie Hurom, Kuvings oder Sana ist dies Standard. 

Aktuelle Trends: Automatisierung und Self-Feeding 

Der Markt für Entsafter entwickelt sich stetig weiter. Ein aktueller Trend sind Self-Feeding-Geräte mit extra großem Einfüllschacht. Ganze Äpfel, Karotten oder Orangen können ohne Vorschneiden eingefüllt werden – das spart Zeit und macht das Entsaften alltagstauglicher. Einige Modelle arbeiten sogar vollautomatisch: Obst und Gemüse werden eingefüllt, ein interner Rotor zerkleinert das Pressgut selbstständig, und der Entsafter arbeitet bis zu 15 Minuten ohne Aufsicht. Für Familien oder Menschen mit wenig Zeit am Morgen eine echte Erleichterung. 

Fazit: Investition in Ihre Gesundheit 

Ein guter Entsafter ist mehr als ein Küchengerät – er ist der Einstieg in eine bewusstere Ernährung. Die Slow-Juicer-Technologie hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Moderne Geräte sind kompakt, leise, einfach zu reinigen und liefern Säfte in einer Qualität, die mit gekauften Produkten nicht vergleichbar ist. 

Ob Sie mit einem kompakten Einsteigermodell starten oder direkt in ein Premium-Gerät mit Edelstahlsieb investieren: Entscheidend ist, dass Sie anfangen. Denn der beste Entsafter ist der, den Sie tatsächlich jeden Tag nutzen.

Tags:EntsafterSlow JuicerKüchengerät
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