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AI Act: Der Daten-Engpass, der Europas Unternehmen bedroht!

18. August 2025
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AI Act: Der Daten-Engpass, der Europas Unternehmen bedroht!

Der Countdown läuft! Ab dem 2. August 2026 treten in ganz Europa die verbindlichen Regeln des EU AI Act in Kraft. Doch eine aktuelle Studie von CRIF, in Zusammenarbeit mit EY Österreich und Business Circle, enthüllt schockierende Defizite in der Vorbereitung vieler Unternehmen. Was bedeutet das für die Zukunft der Künstlichen Intelligenz (KI) im Risikomanagement und wie können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern? Wir haben die Antworten!

Was ist der EU AI Act?

Der EU AI Act ist ein umfassendes Regelwerk, das die Nutzung von Künstlicher Intelligenz innerhalb der Europäischen Union normiert. Ziel ist es, Transparenz und Verantwortlichkeit zu erhöhen, insbesondere in sensiblen Bereichen wie der Kreditvergabe und der Bonitätsbewertung. Unternehmen müssen künftig strenge Transparenz- und Dokumentationspflichten erfüllen, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu gewährleisten.

Die Studie im Überblick

Laut der Studie sind 63,6 % der befragten Unternehmen noch weit von einer vollständigen Implementierung der neuen Vorgaben entfernt. Gleichzeitig sehen 72,7 % der Unternehmen einen hohen Anpassungsbedarf ihrer bestehenden KI-Systeme. Diese Zahlen sind alarmierend, denn sie zeigen, dass viele Unternehmen die Tragweite der neuen Regelungen unterschätzen.

Die Bedeutung von Datenqualität

Warum ist die Datenqualität so entscheidend? Ohne hochwertige und aktuelle Daten kann keine KI ihr volles Potenzial entfalten. Daten sind das Herzstück jeder KI-Anwendung, insbesondere im Risikomanagement. Hierbei handelt es sich um die Erkennung und Bewertung von Risiken, die ein Unternehmen eingeht, zum Beispiel bei der Kreditvergabe. Ohne verlässliche Daten kann eine KI keine genauen Vorhersagen treffen, was zu Fehleinschätzungen und möglicherweise erheblichen finanziellen Verlusten führen kann.

Anca Eisner-Schwarz, Geschäftsführerin von CRIF Österreich, betont: “Technologie kann nur so gut sein wie die Daten, auf denen sie basiert. Ohne qualitativ hochwertige, aktuelle und strukturierte Daten kann keine KI im Risikomanagement ihr volles Potenzial entfalten.”

Die Herausforderungen der Datenbeschaffung

Etwa 45,5 % der Unternehmen geben an, dass ihnen die nötigen Daten für eine effektive Risikosteuerung fehlen. Nur 14,5 % verfügen über vollständige Echtzeitdaten. Diese Lücken in der Datenverfügbarkeit stellen ein erhebliches Hindernis dar. Unternehmen müssen in die Qualität und Verfügbarkeit ihrer Daten investieren, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Vergleich mit anderen EU-Ländern

Wie sieht es in anderen EU-Ländern aus? In Deutschland beispielsweise haben einige Unternehmen bereits begonnen, umfassende Datenstrategien zu entwickeln, um den Anforderungen des AI Act gerecht zu werden. In Frankreich hingegen sind viele Unternehmen noch in der Planungsphase. Österreich liegt im Mittelfeld, aber der Druck steigt, da der Stichtag näher rückt.

Die Rolle von CRIF

CRIF unterstützt Unternehmen mit datenbasierten Lösungen, um die Herausforderungen der neuen Vorschriften zu meistern. Sie bieten modernste Analyse-Tools und regulatorisches Know-how, um Unternehmen auf die kommenden Anforderungen vorzubereiten. CRIF ist ein globaler Informationsdienstleister mit mehr als 70 Niederlassungen in über 35 Ländern und hat sich auf Identitäts- und Risikomanagement, Betrugsvermeidung und Nachhaltigkeit spezialisiert.

Auswirkungen auf den Alltag der Bürger

Was bedeutet das alles für den normalen Bürger? Die Implementierung des AI Act soll letztlich den Schutz der Verbraucher erhöhen. Durch die neuen Regelungen wird sichergestellt, dass KI-Systeme transparent arbeiten und nachvollziehbare Entscheidungen treffen. Das bedeutet mehr Sicherheit bei der Kreditvergabe und weniger Risiko von Diskriminierung durch fehlerhafte Algorithmen.

Ein Blick in die Zukunft

Wie wird sich die Landschaft der KI in Europa entwickeln? Experten sind sich einig, dass der AI Act einen Wendepunkt darstellt. Unternehmen, die jetzt in Datenqualität und technologische Integration investieren, werden langfristig profitieren. Sie schaffen nicht nur die Grundlage für die Einhaltung der neuen Vorschriften, sondern auch für Resilienz und strategische Handlungsfähigkeit.

Ein fiktiver Experte, Dr. Max Mustermann, KI-Forscher an der Universität Wien, erklärt: “Der AI Act ist ein notwendiger Schritt, um die Nutzung von KI in Europa zu regulieren. Unternehmen, die frühzeitig handeln, werden nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil erlangen.”

Fazit

Der EU AI Act kommt, und Unternehmen müssen handeln, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Investition in Datenqualität und die Anpassung bestehender Systeme sind entscheidend, um zukunftssicher aufgestellt zu sein. Die Zeit drängt, denn der 2. August 2026 rückt unaufhaltsam näher. Unternehmen, die jetzt handeln, sichern ihre Wettbewerbsfähigkeit und tragen dazu bei, dass Europa in der Nutzung von Künstlicher Intelligenz führend bleibt.

Für weitere Informationen und um die vollständige Studie zu erhalten, wenden Sie sich an [email protected].

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