14 Millionen Euro für Wiens digitale Zukunft – Ein Durchbruch in der Forschung!

Wien, die pulsierende Metropole an der Donau, setzt erneut ein Zeichen in der Welt der Computerwissenschaften. Am 1. Oktober 2025 verkündete der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) eine bahnbrechende Investition von über 14 Millionen Euro, um die Forschung in den Computerwissenschaften zu stärken. Diese Entscheidung ist nicht nur ein finanzieller Kraftakt, sondern auch ein strategischer Schachzug, der Wiens Position als führendes Zentrum für Technologie und Innovation festigt.
Ein Blick in die Zukunft: Was bedeutet diese Investition?
Die Investition von 14 Millionen Euro verteilt sich auf zwei große Förderrunden und zielt darauf ab, die Grundlagen der Computerwissenschaften in Wien weiter auszubauen. Diese Förderung ist ein entscheidender Schritt, um Wien als attraktiven Standort für internationale Talente und als Zentrum für digitale Innovation zu etablieren.
„Wien ist bei Zukunftstechnologien exzellent aufgestellt. Die langfristigen Investitionen in Forschung und Wissenschaft zahlen sich für den Standort aus und sind das Fundament für zukünftige Entwicklungen“, betont Barbara Novak, amtsführende Stadträtin für Innovation und Digitalisierung. Mit diesen Worten unterstreicht sie die Bedeutung dieser finanziellen Unterstützung für Wiens wissenschaftliche und wirtschaftliche Zukunft.
Warum gerade jetzt?
Die Welt befindet sich inmitten einer digitalen Revolution. Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Quantencomputing und Cybersecurity sind nicht mehr nur Zukunftsmusik, sondern prägen bereits heute unser tägliches Leben. Die Förderung der Computerwissenschaften in Wien ist daher mehr als nur eine Investition in die Zukunft; sie ist eine Notwendigkeit, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
„Der WWTF investiert seit fast zwei Jahrzehnten in die Wiener Computerwissenschaften. Für uns ist wichtig, dass wir weiter beharrlich dranbleiben. Das zahlt sich aus. Wir sehen immer mehr neue Gesichter und Teams, die sich insbesondere im AI-Bereich mit ausgezeichneten Projekten bei uns bewerben. In diesem Feld ist ein Momentum, das wir weiter vorantreiben werden“, erklärt Dr. Michael Häupl, Präsident des WWTF.
Die Rolle der Vienna Research Groups
Ein wesentlicher Bestandteil der Investition sind die Vienna Research Groups (VRG). Dieses Programm bringt drei herausragende internationale Nachwuchstalente nach Wien, die ihre eigenen Forschungsgruppen aufbauen werden. Mit einer Förderung von jeweils rund 1,8 Millionen Euro über sieben Jahre können sie unabhängig forschen und die Wiener ICT-Community weiter stärken.
Derzeit laufen die Verhandlungen mit den zukünftigen Vienna Research Group Leadern, die voraussichtlich ab 2026 in Wien starten werden. „Das VRG-Programm hat sich als erfolgreicher Brückenbauer etabliert, der herausragende internationale Nachwuchstalente nach Wien holt und hier verwurzelt“, fügt Häupl hinzu.
Einzigartiger Frauenanteil in der Forschung
Besonders bemerkenswert ist der außergewöhnlich hohe Frauenanteil von 60% bei den Projektleiterinnen. In einem international durchaus männlich dominierten Forschungsfeld zeigt sich die Stärke des Wiener Standorts und die Vielfalt seiner Forschenden. Diese Entwicklung ist ein starkes Signal für die internationale Forschungsgemeinschaft und ein Zeichen dafür, dass Wien den digitalen Humanismus ernst nimmt, bei dem der Mensch im Zentrum der Digitalisierung steht.
Was bedeutet das für Wien und seine Bürger?
Die gezielte Förderung der Vernetzung von Forschung und Wirtschaft schafft hochwertige Arbeitsplätze, stärkt die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Wiens nachhaltig und sichert die Grundlage für eine zukunftsfähige und wettbewerbsstarke Wirtschaftsregion. Durch die Ansiedlung internationaler Talente und die Förderung innovativer Projekte wird Wien nicht nur als Forschungsstandort, sondern auch als lebenswerte Stadt gestärkt.
„Die Sichtbarkeit und Stärke von Frauen in den Computerwissenschaften prägt Wien als Wissenschaftsstandort und setzt zugleich ein wichtiges Signal für die internationale Forschungsgemeinschaft“, so Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft.
Ein Blick in die Geschichte: Wiens Weg zur Technologiehochburg
Wien hat eine lange Tradition als Zentrum für Wissenschaft und Kultur. Bereits im 19. Jahrhundert war die Stadt ein Magnet für Intellektuelle und Wissenschaftler aus ganz Europa. Diese Tradition setzt sich heute fort, wobei der Schwerpunkt auf den Computerwissenschaften liegt. Die aktuelle Investition des WWTF ist ein weiterer Meilenstein in dieser Entwicklung.
Die Stadt hat sich kürzlich auch für die AI-Gigafactory der EU beworben, ein weiterer Schritt zur Festigung ihrer Position als führendes Zentrum für künstliche Intelligenz. „Wien bleibt dran, die entscheidenden Grundlagen für die Zukunft zu legen. Neben unseren Initiativen im Bereich des Digitalen Humanismus ist die Bewerbung zur AI-Gigafactory ein gewaltiger Schritt – die ‘Wiener Hochquellleitung des 21. Jahrhunderts‘“, erklärt Stefan Gara, Forschungs- und Digitalisierungssprecher der NEOS Wien.
Vergleich mit anderen Bundesländern
In Österreich und darüber hinaus ist Wien führend, wenn es um Investitionen in die Zukunftstechnologien geht. Während andere Bundesländer ebenfalls in Forschung und Entwicklung investieren, ist der Umfang und die strategische Ausrichtung der Wiener Investitionen einzigartig. Beispielsweise hat die Steiermark in den letzten Jahren vermehrt in die Automatisierungstechnologie investiert, jedoch in einem weitaus kleineren Rahmen als Wien.
Ein Ausblick: Die Zukunft der Computerwissenschaften in Wien
Die Zukunft der Computerwissenschaften in Wien sieht vielversprechend aus. Mit der kontinuierlichen Unterstützung des WWTF und der Stadtregierung wird Wien weiterhin ein attraktiver Standort für internationale Talente und innovative Projekte bleiben. Die geplante „Digital Humanism Conference“ im Mai 2026 und die Eröffnung des Doktoratskolleg Digital Humanism sind nur zwei der vielen Initiativen, die in den kommenden Jahren erwartet werden.
„Wir werden 2026 einen weiteren Digital Humanism Projektcall durchführen, um die disziplinenübergreifende Zusammenarbeit der Geistes- und Sozialwissenschaften mit den Computerwissenschaften mit Blick auf die Digitalisierung zu stärken. 5 Millionen Euro haben wir insgesamt für die besten Projekte vorgesehen“, so Dr. Michael Stampfer, Geschäftsführer des WWTF.
Fazit: Eine Investition in Wiens Zukunft
Die Investition von 14 Millionen Euro in die Computerwissenschaften ist mehr als nur eine finanzielle Unterstützung. Es ist ein klares Bekenntnis zur Zukunft Wiens als Zentrum für Technologie und Innovation. Mit dieser Förderung wird die Stadt nicht nur ihre Position im globalen Wettbewerb stärken, sondern auch die Lebensqualität ihrer Bürger erhöhen. Wien zeigt, dass es bereit ist, in die Zukunft zu investieren und die Herausforderungen der digitalen Welt anzunehmen.
Diese Initiative ist ein Paradebeispiel für die strategische Weitsicht der Wiener Stadtverwaltung und des WWTF. Sie legt den Grundstein für eine Zukunft, in der Wien nicht nur als kulturelles, sondern auch als technologisches Zentrum Europas bekannt sein wird.